CNN: Vorbild deutscher Leitmedien?

Es ist ja inzwischen bekannt, dass CNN durch einen Whistleblower ziemlich unter Druck ist, denn ihr Chef Jeff Zucker hat die Journalisten beim täglichen Meeting darauf eingeschworen, dass das wichtigste Ziel die Amtsenthebung Trumps wäre. Deshalb musste das täglich rauf und runter gebetet werden. Schließlich hatte er mit Trump Quote gemacht, weil er bei der Kandidatenauswahl neben Clinton immer in den Vordergrund gestellt hat.

Ich möchte aber nach dem ersten Video auf etwas anderes hinweisen. Ein Angestellter sagte, nach Trumps Wahl war es bei CNN wie auf einer Beerdigung; völlige Niedergeschlagenheit und Unglauben, denn niemand hatte damit gerechnet. Nun kann man ja Propaganda machen, aber man sollte dann nicht unbedingt glauben, was man selber sendet und man kann nicht INFOWARS als Fake-Schleuder bezeichnen und sich dann nicht die Mühe machen, die Berichte über H. Clintons Wahlveranstaltungen anzusehen. Es dürfte doch den Journalisten nicht verborgen geblieben sein, als man sogar als Obama auf einer Veranstaltung aufkreuzte, um H. Clinton zu unterstützen, die Leute vor der Bühne zusammentreiben musste, um zu suggerieren, hier wäre dichtestes Gedränge und Begeisterung. Es kann ihnen doch nicht verborgen geblieben sein, dass die Leute für Trump vor den Hallen anstanden, um reinzukommen, und es eben nicht ausschließlich um Weiße handelte, sondern auch um Migranten, die sich auf normalen Weg um die Staatsbürgerschaft bemüht und sich dann nach oben gearbeitet haben. Ich bin da erst etwa ein halbes Jahr vor der Wahl eingestiegen und es zeichnete sich schon ab, dass er eine Chance hat; spätestens nachdem H. Clinton das Siegesfeuerwerk auf dem East-River abgesagt hatte, hätte es spätestens zwei Tage vor der Wahl klar sein müssen. Ich habe ja die Tage vor der Wahl schon hier beschrieben und da gab es noch andere Indikatoren, die auf einen Sieg Trumps hindeuteten. Und nun halten sie voll auf Amtsenthebung und blasen alles auf, was dazu nützen könnte. Ist deshalb die Anklage gegen McCabe und Comey oder die Verbindungen zwischen den Demokraten und dem kreierten Russlanddossier gar nicht absichtlich verschweigen worden, sondern ist einfach unter den ganzen Meldungen, die man täglich gegen Trump sammeln musste, untergegangen? Die Journalisten in dem Video scheinen sich in ihrer Freizeit gar nicht für Politik zu interessieren, es scheint nur gesichtet zu werden, was ihre eigenen Zuträger ankarren bzw. was andere Stationen melden.

Das bringt uns direkt nach Deutschland. Ich kann mich erinnern, dass alternative Medien (weiß nicht mehr wer) Abgeordnete zum Migrationspakt befragt haben und keiner etwas über den Inhalt wusste oder gar nicht mitbekommen haben, dass der in Marokko unterschrieben wird. Mir ist aufgefallen, dass ein Christian Stöcker beim SPIEGEL immer auf sich oder SPIEGEL-Artikel verlinkt. Wenn die in den Fernsehräten zusammensitzen, dann sind das fast nur linksgedrehte Parteien und Gruppen, die von deren Steuergelder abhängig sind wie Gewerkschaften oder Kirchen. Kann es sein, dass da diese links-grüne Linie durchgesetzt wurde als Summe ihrer Einzelinteressen? Da brauchte gar keiner den Jeff Zucker spielen. Wer über PEGIDA, AfD oder IB schreibt, der übernimmt einfach, was die anderen schon geschrieben haben. Mir kommt es vor, dass man bei Artikeln über Sachsen oder Thüringen einfach mal schnell einen Zustandsbericht der eigenen Zuträger oder eines Kollegen nutzt. In der Summe entsteht wie von selbst der Meinungskorridor, der dann durch Studien von den Parteistiftungen oder NGOs noch angereichert wird, wo man nur die Kurzzusammenfassung liest. Die Journalisten scheinen in ihren Rotweinvierteln keinen weiteren Kontakt zur Welt zu haben, was es natürlich für NGOs und Parteien einfach macht, ihr Material unterzubringen. Man nimmt es ungesehen, weil man gar nicht die Zeit oder die Lust hat, den Inhalt zu überprüfen.

Deren Journalisten sind also Leute, die nur die eigene Welt, die ihrer Kollegen und die von außen Angelieferte kennen. Die glauben was ein Kleber oder eine Hallali sagt und wollen auch da hin. Machen in ihren Augen tolle Recherche, dabei verkaufen sie nur ihre Meinung zu dem kleinen Ausschnitt der Welt, den sie kennen, als Tatsache. Wie bei Kleber. Der redet über andere Länder und Politiker so arrogant und selbstgefällig, als würde er dort alle persönlich kennen und deren Land besser als die selbst. Von außen gesehen, völlige Selbstüberschätzung, von innen gesehen, sind die der Meinung, dass sie ja alles, was sie an Informationen haben und das, was sie an Vorwissen haben, genau abwägen. Stimmt vielleicht sogar. Wer aber Lobbyarbeit betreibt, hat da leichtes Spiel, wenn er genau deren links-grüne Schiene fährt. Da kann eine Studie methodisch noch so hanebüchen sein, Kleinstereignisse noch so aufgeblasen sein, man kann sich sicher sein, dass das durchgewunken wird. Wer eine Tageszeitung liest, der sieht, dass 90% nur abgeschriebene dpa-Meldungen sind, Eigenkreationen von Unternehmen, Verbänden und Stiftungen und Berichte von Privatleuten, die bei Veranstaltungen anwesend waren.

Wenn sich Politiker über die gleiche Schiene informieren, weil es die Medien nur durchreichen, ihre Welt zwar elitär, aber eng ist, wie die eines Harzers, der den ganzen Tag nicht aus dem Haus kommt, dann hat deren Welt mit der Realität irgendwann nicht mehr viel gemein.

Die glauben wirklich, dass 90% der Schüler voll auf Greta und Klimaangst sind, weil sie die auch nur aus den Medien kennen. Politiker und Journalisten glauben wirklich, dass die Energiewende mit Atom- und Kohleausstieg funktioniert, weil sie ja nur kennen, was Interessengruppen in die Medien eingeschleust haben. Deshalb ist es ja für die Politik so wichtig, dass man immer neue NGOs kreiert und fördert, die ganz unabhängig und regional daherkommen, damit Journalisten glauben, dort würde vor Ort oder in Spezialgebieten wie Tierhaltung oder Rechtsextreme recherchiert und die müssten das nur übernehmen.

Die ÖR-Medien sind nicht auf Quote angewiesen und so geraten sie auch nie unter Druck, mal zu untersuchen, ob sie nicht ein völlig falsches der Realität darstellen. Konkurrenzlos konnte man seine politisch gleichgerichteten Freunde dort unterbringen. Weil Journalistenberufe eher von linken Weltverbesserern ergriffen wird, blieb die Zusammensetzung der Redaktionen nicht ausgewogen, sondern ging immer weiter nach links-grün, bis man politische Propaganda in eigener Sache betreiben konnte. Da kann man dann in angeblich neutralen Berichten auch den Sozialismus und die Frankfurter Schule hochleben lassen, ohne im Umfeld auf Kritik zu stoßen.

Wenn man das Video über CNN sieht, dann merkt man, dass dort die Journalisten trotz der Informationsflut doch einen beschränkten Horizont haben. Dass sie Jeff Zucker kritisieren, liegt eher daran, dass man durch dessen Vorgaben beruflich eingeschränkt ist. Dass es auf der anderen Seite Auswirkungen auf die Gesellschaft hat, wenn man als einer der marktführenden Sender ihr täglich eine Fake-Welt vorgaukelt und Bürger, die die Lügerei erkennen, auch wahrheitsgetreue Berichte nicht mehr glauben könnten, spielt bei ihnen keine Rolle.

Die Spaltung der Gesellschaft haben wir den Medien zu verdanken, denn ihre Position erlaubt es ihnen, genehme Personen in der Politik hochzuschreiben und andere zu kreuzigen. Die sind aber nur „kompatibel“, wenn die Realität die wäre, die sie sich gegenseitig vorgaukeln. Deshalb müssen Kritiker an ihrem Geschreibsel auch Klimaleugner, Rechtsextreme und psychisch Kranke sein, denn wer könnte sonst schon die „Realität“ leugnen. Und dieses Bild haben die Leit-Journalisten gleich auf die ganze Welt ausgedehnt, sodass zum Beispiel Polen für sie schon als Diktatur gilt (siehe Artikel von gestern).

In den Mainstream-Journalisten gehen nur noch knallharte Opportunisten, Narzissten, sozialistische Weltveränderer und Naivlinge. Ihr Horizont ist entweder das eigene ich oder ihre Ideologie. Wer dann Müll schreibt, der tut es dann vielleicht nicht mal, weil er vorsätzlich betrügen will, sondern sich selbst oder der Welt verpflichtet ist, sie zu einer besseren zu machen. Wie in Jeff Zuckers Fall kann man auch einen persönlichen Rachefeldzug führen und nimmt es als Kollateralschaden hin, wenn man als Leitmedium gleich noch das ganze Land gegeneinander aufhetzt. Das, was man aus den „Innereien“ von CNN erfährt ist keine Überraschung und in Deutschland dürfte es durch die Zwangsmedien noch schlimmer sein. Kein Wunder, dass Journalisten und Politiker unter den letzten vier liegen, wenn es darum geht, wie vertrauenswürdig eine Berufsgruppe wahrgenommen wird.

4 Gedanken zu “CNN: Vorbild deutscher Leitmedien?

  1. Je tiefer man sich in das Thema NGOs einbuddelt, umso erschreckender ist es, wieviel Steuerknete die so erhalten. Und die Verbindungen zwischen Medien, Politik und NGOs sind offensichtlich. Da kann man reingreifen wo man will.

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    1. Das muß man verstehen, die Regierenden sind es leid, ständig mit so etwas Ärgerlichem wie Wahlen behelligt zu werden. Daher sorgt man zuerst einmal für eine ausreichend große Schar von Clienten, die als Multiplikatoren der eigenen Meinung dienen und selber ein Wählerpotential darstellen. Damit ist man schon mal beruhigter. Entscheidungen werden dann in Gremien getroffen die im wesentlichen den Wählerwillen entzogen sind.
      Und man importiert sich Neu-Wähler die zu fast 100% von Staat abhängig sind und daher das Lied dessen singen dessen Brot sie essen.
      Dann past das.

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  2. „Das, was man aus den „Innereien“ von CNN erfährt ist keine Überraschung und in Deutschland dürfte es durch die Zwangsmedien noch schlimmer sein. “
    Ganz ehrlich. Ich finde das ganze deutsche Game of Thrones dem amerikanischen Politklamauk in Sachen Popcornfähigkeit eher noch überlegen.

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