Lachnummern der Umerziehungspropaganda

Ein Unternehmen kann an den Verkaufszahlen ablesen, ob seine Werbekampagne gefruchtet hat oder nicht. Bewegt sich nichts, dann kann man sich fragen, ob man sich den meisten Aufwand nicht sparen hätte können. In den letzten Jahren haben ja einige Unternehmen dabei ziemlich danebengegriffen, zum Beispiel Nike, und besonders Gillette und Edeka. Es folgten nicht nur Umsatzeinbrüche, sondern regelrechte Shitstorms, weil sie in ihren Spots die Männer als unfähige Hohlköpfe dargestellt haben, was sogar vielen Frauen sauer aufgestoßen ist. Nun fragt man sich natürlich wie man so daneben liegen kann. Natürlich werden die meisten Mitarbeiter in den Agenturen Leute sein, die „irgendwas mit Medien“ studieren wollten und viele rekrutieren sich aus dem Heer von linken Jungjournalisten, die die Linksmedien nicht mehr absorbieren konnten und sich jetzt statt mit Kriegsgebieten mit Waschmittel beschäftigen. Man könnte jetzt annehmen, dass die ganzen Weltverbesserer, die einfach ihre eigene Meinung für die beste halten und unter die Leute bringen wollen, sich in den Agenturen austoben. Die Macher der Edeka- oder Gillette-Werbung mussten ja eine Begründung liefern, warum ausgerechnet dieser Spot ziehen sollte, wo man Männer lächerlich macht, vor allem, wenn man wie Gillette ein reines Männerprodukt vertreibt. Jeder Laie hätte das Desaster kommen sehen. Die nicht. Die jungen, hippen Werbemacher halten ihr eigenes Umfeld für ein Abbild der Gesellschaft.

Es gibt aber jemanden, der den Einbruch von Verkaufszahlen mit zusätzlichem Shitstorm noch toppen kann. Das sind die Werbevideos unserer besten Regierung aller Zeiten. Nach „Doppeleinhorn“, „Demokratie leben“ kamen jetzt in kurzer Folge „Wir sind Rechtsstaat“ und „Das ist sooo deutsch!“ Sie alle haben gemeinsam, dass darauf nicht nur ein Shitstorm folgte, sondern die Kampagnen so dämlich waren, dass man den ganzen Käse nur noch lächerlich machte und die Videos und Memes über die Kampagnen wohl erst für die wirkliche Verbreitung sorgten.

Zuerst hat man das Doppeleinhorn geschlachtet, vor allem, weil der Entwurf für dieses Tier 60000.-€ an Steuergeldern gekostet hat und dessen Slogan: „Es heißt Recht auf Meinungsfreiheit und nicht Recht auf Scheiße labern“. Da kommt ein knuddeliges Plüschtier daher und will vor allem Kindern und Jugendlichen vorgaukeln, dass öffentlich Blödsinn zu labern nicht zur Meinungsfreiheit gehören würde. Und, weil die meisten das natürlich gefressen haben, war es kein Problem, dass alle gejubelt haben, als Heiko Maas ein paar Monate später sein NetzDG durch den Bundestag gebracht hat. Vielleicht haben ihn viele als besonderen Demokraten und Verteidiger der Meinungsfreiheit gesehen, weil ja nur „Hass“ und „Hetze“ verfolgen will und nicht Scheiße labern. Ich kann mich erinnern, dass „Doppeleinhorn“ sein Portal schon wenige Wochen nach dem Start stillgelegt hat, obwohl man doch so zum Mitmachen aufgefordert hat. Heute habe ich nochmal nachgeschaut. Ups! Die haben das wirklich wiederbelebt und es gibt jetzt auch ganz viele die mitmachen. Allein aus einem Absatz von einer Veranstaltung und dem Bild dazu kann man herauslesen, wie viel hier von Steuerkohle ausgehalten werden:

Mit dabei waren die Referenten Rouven Christ von Outdoor Nation, Dennis Keller von Promotion Pictures und Ungekocht geniessbar, Art Director Julian Fink sowie die Moderatorin und Journalistin Susan Zare. Musikalisch begleitet wurde die Schulveranstaltung von Rapper EstA, Musiker und Produzent Eric Philippi sowie Gitarrist Georg Maier, die in den großen Pausen ein Pausenkonzert gaben und unter anderem den Kampagnensong NICHT PERFEKT vorstellten.

Sieben Leute, die an einem normalen Vormittag ehrenamtlich in einer Schule herumtingeln? Wenn schon dieses fette Vieh ein paar Zehntausend gekostet hat, dann kann man sich vorstellen, was die ganze Truppe zusammen einsackt; und da ist die ganze Deko noch gar nicht mitgerechnet. Diese Kampagne kam ja noch relativ schüchtern daher, die anderen drei die folgten, würde man unter „geschäftsschädigend“ verbuchen, wäre Deutschland ein Land, in dem sich die Regierung seinem Land und seinem Volk verpflichtet sieht, und es nicht als Siedlungsraum und ideologisches Testgebiet behandeln würde.

Wer den Spot zu „Wir sind Rechtsstaat“ sieht, der hat das Gefühl, dass man schnell mal Volkes Meinung überprüfen will, bevor die Kampagne als Schmarotzerbude weitergeführt wird. So wie man bei einem TATORT in der ersten Einstellung zwei Schwule miteinander vögeln ließ, um an den Reaktionen zu testen, ob die Zuseher Perversitäten auch im Vorabendprogramm ertragen können, küssen sich in diesem Spot zwei Schwule in der ;Menge und es kommt noch eine Polizistin mit dem passenden Feministenhaarschnitt ins Bild. Wir sind Liebe, heißt es. Da durften sich anscheinend die Ideologen austoben, die uns diese Bilder als das Normal verkaufen wollten, bevor dann diverse Einstellungen von Gefängnissen, Gerichtssälen und Büros kommen, wo nur Männer kriminell sind und Frauen überall das Wort führen. Das störte die wenigsten Kommentatoren unter dem Video, denn die fanden es noch bescheuerter, dass eine Regierung mit einem Teil ihrer Institutionen Werbung macht, wo sogar der Normalbürger deren Totalversagen erkennt:

Soo deutsch

Diesen Rechtsstaat-Krempel wird man genauso aufblasen wie „Demokratie leben e.V“, um die Qualifikationslosen für 115 Millionen Euro Steuergelder von der Straße zu bekommen. Auf sciencefiles heißt es dazu:

Damit die Schein-Erwerbstätigkeit der de-facto Hartz-IV-Bezieher aus dem Mittelschichts-Prekariat finanziert werden kann, sind Programme wie „Demokratie leben!“ notwendig, Programme, die der Erziehung der Bevölkerung, also immer der Anderen in der Bevölkerung gewidmet sind (und die darin mit den Arbeitsbeschaffungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Rahmen von Hartz IV identisch sind) und, wie es ganz offen heißt, die sich „in erster Linie“ auf die Zielgruppe von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und Bezugspersonen richten. Woher die staatlichen Erzieher ihren Erziehungsauftrag und die Berechtigung nehmen, ihre Bevölkerung in ihrem Sinne manipulieren zu wollen, sei hier nur als Frage in den Raum gestellt.

Die völlige Schamlosigkeit ist jedoch die Kampagne „Das ist sooo deutsch!“ Jeder Spot eines Tourismusbüros ist genau das Gegenteil davon und auch das völlige Gegenteil von dem, was Ausländer über Deutschland berichten, wozu es unzählige Videos auf Youtube gibt. Da kommen als Negatives höchstens das langsame Internet, die Ladenöffnungszeiten und die Bahnpreise. Sonst wird alles andere als positiv dargestellt oder als typisch deutsche Eigenheit. Da macht man sich nicht lächerlich über akkurat geschnittene Hecken oder Tennissocken mit Sandalen. Jeder, der aus Californien einreist, sieht, dass es auch anders geht. Man hätte diesen Spot auch mit einem Slogan mit Augenzwinkern machen können, doch so wirkt es, als würde man sich hier über ewiggestrige und spießige Bürger lustig machen, wo Deutschland doch in Wirklichkeit so progressiv und vielfältig ist. Die Memes zu der Kampagne zeigen wie unerwünscht vielfältig bzw. einfältig und arrogant dieses Land geworden ist.

Mir kommt es so vor als würde dieser Blödsinn vom Verfassungsschutz mitgesponsert. Die lesen und archivieren zu 90% ohnehin nur Dinge, die offiziell veröffentlicht werden; also auch die Kommentare unter den Videos. Dazu dient es fast schon als Vorgabe für die Werbebranche, was geht und was nicht. In England musste eine Autofirma einen Spot aus dem Programm nehmen, weil darauf eine junge Frau auf einer Bank nebst Kinderwagen zu sehen war. Zwei pussierende Schwule geht natürlich. Soviel zur Vielfalt aus Sicht linker Ideologen. Man verschafft hier dem ganzen Siff aus den Geisteswissenschaften ein Auskommen und man hat das Gefühl würden sich solche Kampagnen wie die Köpfe einer Hydra vermehren. Im Sinne der Volkserziehung sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Der Name ändert sich und der Inhalt bleibt gleich, und zwei Schwule, zwei Lesben und der Migrant als Überflieger und der geistig hilfsbedürftige, weiße Mann sind auch immer dabei.

Angriffe auf Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft.

meint Giffey auf Demokratie leben. Ich meine, dass der Angriff auf Ideologien der Gleichwertigkeit, wie der ganze linke Siff aus Marxismus, Sozialismus und Ökologismus, geradezu geboten ist und es inzwischen die größte Herausforderung darstellt, dass die Bürger das auch erkennen. Der Versuch, Bürgern mit solchen Kampagnen und Spots unter dem Label der Vielfalt eine kollektive Einfältigkeit aufs Auge zu drücken und gleichsam als Staatsziel unterzujubeln, fruchtet nicht bei jedem, wenn man die Reaktionen sieht. Wer nur Leute ran lässt, die außer einem Fakestudium keine Qualifikation haben oder meinen, man müsse nur noch eine Hand voll Unbelehrbarer von der richtigen Haltung überzeugen, der liefert eben beschissene, durchschaubare Propaganda. Man kann gute Propaganda machen, man kann schlechte Propaganda machen, doch, wenn man es schafft, sich ausschließlich lächerlich zu machen, dann kann der Schuss leicht nach hinten losgehen. Für die Leute der Stasi gab es auch nach der Wende eine Weiterbeschäftigung, denn sie beherrschten ihr Handwerk. (vielleicht hatten sie auch die richtige Gesinnung) Für die ganzen Schmarotzer in diesen steuergeldgeförderten Programmen sehe ich da schwarz, denn in der nächsten Rezession bleiben da nur noch die Häuptlinge übrig, oder wir haben sogar Glück, dass wir wieder mal eine konservative Regierung bekommen.

Dieses akademische Prekariat kann ja dann kleine Bewerbungsvideos in den Netzwerken verschicken. Laufen dann später auf Youtube unter Comedy.

4 Gedanken zu “Lachnummern der Umerziehungspropaganda

  1. Mein Gott ist das alles flach. Diese Werbefuzzis, oder was sonst sie auch immer darstellen mögen, sollten mal Lippnann Bernay“s, oder sich mal Sozaialingenieure des Tayistock-Instituts reinziehen. Nur gegen diese Parteistratrgen der PR, sehen diese Keingeister, doch sehr blass aus. Wenn man halt über keine differenzierte Ausbildung verfügt, keine guten Persönlichkeiten genossen hat, kommt eben nur Unfug heraus. Bei Gilette, Edeka, Nike ,wollte man wohl die große Welle, bei Ebbe reiten. Vermögen oder Unvermögen muß mehr in die Gehaltszahlungen einbezogen werden. Politiker z.B. sollten die ersten fünf Jahre, ihr letztes Gehalt vor Eintritt in die Politik erhalten. Der Bundestag würde sich erheblich verschlanken. Aber wohin mit den Looser“n und Nichtsnutzen. Too much monkey buisiness………………………………………………………………………………..Gruß aus Flensburg-

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    1. „Politiker z.B. sollten die ersten fünf Jahre, ihr letztes Gehalt vor Eintritt in die Politik erhalten.“ Im ersten Moment dachte ich, dass ist wirklich eine gute Idee, bis mir eingefallen ist, dass es im Sumpf der ganzen Parteisoldaten sicher die Möglichkeit gibt, die zukünftigen Kandidaten entsprechend auszustatten. Könnte aber trotzdem nie Gesetz werden, außer man gibt einen großzügigen Aufschlag für die „Benachteilgungen“ von Frauen, Schwulen, Lesben, Migrationshintergründler im Berufsleben. So bleibt am Ende nur der gewöhnliche weiße Mann, der hier mit seinem vorhergehenden Gehalt abgespeist wird.

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