Tulsi Gabbard: Warum die aussichtsreichste Kandidatin nicht Präsidentin werden darf.

Geht es nach den Medien, dann wird uns suggeriert, dass Frau-Sein und/oder nicht-weiß und die richtige Haltung als Qualifikation für ein höheres Amt ausreichen. Wirkliche Qualifikation oder Erfahrung zählen nicht. Meist können die Kandidaten noch einen Laberabschluss einer Uni vorweisen, mit dem sie dann als allkompetent gehandelt werden. Wenn es darauf ankommt, dann zählt jedoch ausschließlich die geforderte links-ökologische Gesinnung, um von den Medien gehypt zu werden. Da hilft einer Alice Weidel nicht Frau und lesbisch zu sein und einem Herrn Broder nicht, dass er jüdisch ist, mit dem rechten Gesinnungsdefekt gehört man immer zu den Schmuddelkindern. In den USA ist dies nicht anders, wenn es um die Kandidaten geht, die nächstes Jahr gegen Trump antreten sollen. Das Ergebnis lässt sich in den Fernsehdebatten der Kandidaten sehen: Zwei Urgesteine, die schon in die politische Verwesung übergehen, junge, narzisstische Schönlinge und linksextremistische und esoterische Weiber. Da fiel bisher kaum auf, dass die Favoritin Elisabeth Warren nur dadurch punktet, dass sie nur marginal von den Positionen der anderen abweicht. Nun hat aber eine ihre Kandidatur angekündigt und, obwohl sie Frau ist, erfolgreich und indische Wurzeln hat, sind die Medien nicht begeistert. Es ist sogar so, dass die Medien nachweislich dem MIK dienen, sie frühzeitig zu diskreditieren. Es handelt sich um Tulsi Gabbard.

Man muss wissen, dass Tulsi Gabbard den Rang eines Majors innehat und ihre Karriere wiederkehrend mit Auszeichnungen absolvierte. Sie war im Kriegseinsatz in Irak und Kuweit und hat direkt Einblick in die Stoßrichtung der US-Militäreinsätze. Sie lehnt wie Trump die Politik des Regimechanges mit Hilfe von US-finanzierten Proxykriegern und des US-Militärs ab. Natürlich rief das sofort H. Clinton auf den Plan, die sie präventiv als russische Agentin bzw. von Russland bezahlt diskreditierte. Doch sie zog nicht den Schwanz ein, sondern -sie sagt, sie habe das von Trump gelernt- ging in die Offensive mit drei aufeinanderfolgenden Tweets: (engl. Org. im Text)

Toll! Vielen Dank, dass Sie @HillaryClinton. Sie, die Königin der Kriegstreiber, Verkörperung der Korruption und Personifizierung der Fäulnis, die die Demokratische Partei so lange krank gemacht hat, sind endlich hinter dem Vorhang hervorgegangen. Von dem Tag an, an dem ich meine Kandidatur ankündigte, gab es in den Unternehmensmedien und in der Kriegsmaschine mächtige Verbündete, die Angst vor der von mir ausgehenden Bedrohung hatten.

So direkt hat es wohl noch nie ein Kandidat der Demokraten formuliert und in einem Interview legte sie nochmal nach:

Ich stehe auf und spreche mich entschieden gegen das Erbe von Hillary Clinton aus, das kriegstreibende Erbe, diese Regimewechselkriege zu führen, und die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten, bewaffneten Nuklearländern wie Russland, China und diesem atomaren Wettrüsten weiter zu eskalieren mehr Gewinne für den militärisch-industriellen Komplex.

Da hat sie sich neben H. Clinton einen mächtigen Feind gesucht mit dem MIK. Damit ist auch klar, dass sie bei den großen Medienanstalten und Printmedien sofort unten durch ist, denn schließlich sind sie nur das Sprachrohr der Kriegsindustrie, in dem rund 2000 ehemalige Generäle als Berater und vorzeigbare Experten beschäftigt sind. Schon einmal musste ein Kandidat seinen Traum Präsident zu werden begraben, nachdem er ebenfalls in einer Fernsehdebatte die Politik des Regimechanges kritisierte. Es handelte sich um Ron Paul, den ich für den integersten Politiker der USA halte, und mich immer gewundert habe, warum er nie als Kandidat gehandelt wurde. Der Grund war, dass er sich gegen den Militärisch-Industriellen-Komplex und deren Profite richtete. Da war der Traum schnell zu Ende. Auch diesmal helfen die korrupten Medien wie CNN fleißig dabei, dass auch Tulsi Gabbard keine Chance hat. Dabei wäre sie ein ernstzunehmender Kandidat, denn sie ist ihren Positionen bodenständig und verbreitet nicht diese Klima- oder Rassismushysterie der meisten Demokraten. Sie wäre eine wählbare Alternative für demokratische Wähler, die nicht auf Sozialismus stehen oder endlose Kriege. Allein durch ihre Qualifikation würde ihre Außenpolitik die gleiche Stoßrichtung wie die Trumps haben, doch mit wesentlich mehr Plan:

So will Gabbard amerikanische Truppen so schnell wie möglich aus Afghanistan zurückziehen[68] und plädiert für ein Ende der Unterstützung Saudi-Arabiens im Krieg in Jemen; Donald Trump warf sie in diesem Zusammmenhang vor, die USA zur „Prostituierten Saudi-Arabiens“ zu machen.[69] Auch in einer früheren Stellungnahme nannte sie Trump „Saudi – Arabiens Bitch“.[70] 2017 brachte sie einen Gesetzentwurf im Repräsentantenhaus ein, der den USA jede Unterstützung von Untergrundkämpfern oder Regierungen untersagt, die offene oder verdeckte Beziehungen zu ISIS, al-Qaida oder Jabhat Fateh al-Sham unterhalte.

Ihre anderen Positionen dürften auch für Mittelschichtler annehmbar sein, obwohl sie auch Regulierungen befürwortet, die man „sozialdemokratisch“ nennen könnte. (nicht der Marxismus, den heute die SPD vertritt). Allein wegen der deutlich abweichenden Position wirft ihr Clinton vor, die Demokraten spalten zu wollen; würde heißen, sie will einen Präsidenten verhindern, der dem MIK genehm ist. Es gibt verschiedene Ergebnisse zu den Fernsehdebatten, wer dort als Sieger hervorgegangen wäre. Manche sehen Warran vorne, andere Gabbard, die MIK-Medien sehen sie als eine der Verlierer. Dabei greift vox-news vorsätzlich zur Lüge:

The congresswoman from Hawaii has premised her entire candidacy on fierce opposition to US military adventurism abroad. Tonight, she had a chance to distinguish herself during a lengthy foreign policy debate — and made a series of blatantly false statements.

Sie stellte also eine Serie offensichtlich falscher Behauptungen auf. Sie meinte, dass die Türken jetzt die Kurden abschlachten, wäre eine direkte Folge des Versuches, dass die USA auf militärischem Wege einen Regimechange erzwingen wollten. Vox kriecht dann mit der folgenden Aussage den Neoncon-Schlächtern in den Arsch:

Aber Gabbards Kommentar war kein einmaliger Fehler. Gabbard forderte immer wieder ein Ende des „Regimekrieges in Syrien“, was einfach nicht der Fall ist. Sie machte bizarrerweise den „Regimewechselkrieg“ für die syrische Flüchtlingskrise verantwortlich, anstatt für das mörderische Regime des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, der wahllos besiedelte Gebiete angegriffen hat. (übers.)

Dieses Narrativ muss einfach unablässig in die Hirne geprügelt werden, weshalb auch DER SPIEGEL gestern als einziges deutsches Medium ebenfalls von Russlandverbindungen Gabbards faselte. Dabei hat man schon vor fast 20 Jahren in der US-Regierung bestimmt, welche Länder man in den folgenden Jahren angreifen würde. Es ist offensichtlich, dass es nicht darum geht, dass die Demokraten den Präsidenten stellen wollen, sondern es geht darum, dass einer Präsident wird, der die endlosen Kriege weiterhin absegnet, egal, ob er von den Demokraten oder den Republikanern kommt. Bei den Vorwahlen wäre es durchaus möglich, dass Gabbard eine Chance gegen die von den Medien favorisierte Warren hat. So haben die Medien nun einen Zwei-Fronten-Krieg. Man muss nicht nur dafür sorgen, dass Trump abgelöst wird, sondern auch, dass nicht versehentlich der falsche demokratische Kandidat gegen ihn antritt. Gabbard hat das Problem, sie hinduistisch-nationalistische Gruppen in Indien unterstützt, die anti-islamisch sind. Ich habe nicht gefunden, wie sie zur illegalen Einwanderung in die USA steht, doch dies dürfte darauf hindeuten, dass sie hier her die Position Trumps unterstützt. So schränkt das natürlich den Kreis potenzieller Wähler in den USA ein. Die jungen Wähler tendieren da eher zu den weiter links stehenden Kandidaten, auch, wenn man am Ende jede Alternative zu Trump wählen dürfte. Die Wähler der Demokraten sind so zersplittert, dass am Ende der Kandidat sich durchsetzen wird, der eher die multikuli und neomarxistischen Positionen der Städter vertritt, allein, weil es eben mehr potenzielle Wähler gibt. Die wenigsten haben eigene Kinder, die direkt von den Kriegen der USA betroffen sind, sind keine Veteranen oder Eltern, die den Tod eines Kindes beklagen.

Trump hat die Republikaner zur Geschlossenheit aufgerufen, denn ihm wird nicht entgangen sein, dass Gabbard die gleiche Position vertritt, die ihm 2016 mit den Sieg gebracht haben dürfte, und durch ihre Qualifikation eine ernsthafte Gegnerin wäre. Eigentlich kann man ihn beruhigen. Der MIK, der Deep State und deren Medienhuren werden nicht zulassen, dass zwei gegeneinander antreten, wo jeder, der als Sieger hervorgeht, die Kriege zum Profit des MIK beenden würde.

Schade eigentlich. Gabbard wäre eine gute Alternative zu Trump, aber es könnte eine der leichtesten Übungen der Systemmedien sein, sie vorher schon zu diskreditieren und in Grund und Boden zu schreiben. Im Zweifel wird ein geheimer Informant berichten, dass sie mit Putin telefoniert hat.

5 Gedanken zu “Tulsi Gabbard: Warum die aussichtsreichste Kandidatin nicht Präsidentin werden darf.

  1. Da wir bereits in der „Schönen neuen Welt“ leben, ist dies nicht wirklich überraschend. Alle die sich gegen den vorgegebenen sozialistischen Links-Trend des Zeitgeistes stellen, werden schon im vornherein von den Mainstream-Medien weggeschwemmt.

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  2. Die Tweets waren wirklich ein grober Keil. Ich habe mir gleich mal einen Bourbon drauf gegönnt.
    Ihre Positionen sind aber dennoch weit „links“ der Trump-Republikaner und werden entsprechend deutlich kommentiert:
    https://my.evilmilk.com/go/arz-1adgq5.htm
    Was Einwanderung betrifft:
    “ Tulsi strongly opposes taking children from their parents at the U.S. border, except in extraordinary circumstances such as trafficking, abuse, or neglect
    Tulsi stated, “The Trump Administration’s use of children as pawns in the immigration debate is despicable and must end now.”
    (https://www.tulsigabbard.org/tulsi-gabbard-on-the-issues/immigration)

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