Und ewig droht der Mord.

Mike Mohring, der Kandidat der CDU zur Thüringenwahl hat eine Morddrohung bekommen. Noch bevor jemand, ach was, was für ein Zufall oder laaaangweilig sagen konnte, haben er selbst und natürlich die dauerbestürzte Polit- und Mediengemeinde schon ihren Kommentar abgegeben. Hab´ ich zwar nicht gelesen, aber sicher hieß es irgendwas mit widerlich, Demokratie in Gefahr und AfD ist schuld. Angeblich hat er schon vor zwei Monate eine bekommen, aber irgendwie war es in dieser schnelllebigen Zeit doch noch etwas weit bis zur Landtagswahl, dass man es zu diesem Anlass politisch instrumentalisieren konnte. Ist jetzt eher unwichtig, dass die jetzige Version einfach zu bescheuert ist, als dass sie von einem Rechtsextremen stammen könnte. Wer sich die Mühe macht, der schreibt wenigstens an die Grünen oder Ramelow und nicht an einen Niemand, der nach der Wahl froh sein kann, wenn man seine Partei braucht, um den SED-Block aufzufüllen, damit er eine Mehrheit bekommt. In diesem Fall würden die CDU-Wähler doch eher nach der Wahl eine Morddrohung schicken. Auf pi-news hält sich die Aufregung darüber in Grenzen, denn solche Drohungen sind sozusagen ein Running Gag geworden, wenn sie immer unmittelbar vor der Wahl auftreten, damit Rechte auch wirklich den Rechten schadet:

Der nächste Drohbrief an Ramelow wird dann morgen mit „Kommando Björn Höcke“ unterschreiben worden sein.

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Kommt auch noch….Vielleicht findet man auch noch die Fingerabdrücke von Uwe&Uwe

Die Grünen haben es leicht, denn bei deren Vollprofis dürfte bei leicht erregbaren Gemütern allein der Anblick reichen, damit sich die Faust ballt. Inzwischen sind aber auch deren Gestalten nur mehr ein Teil des wabernden Irrsinns, sodass die meisten darüber abgestumpft sein dürften. Trotzdem geben die Grünen dann immer das gleich lautende Statement ab wie in diesem Fall Cem Özdemir.

„Halle aus ‚Vogelschiss‘ gezeugt“

Mohring-Drohungen reihen sich in extremes Muster

Der Thüringer CDU-Politik wird einmal mehr mit dem Tod bedroht. Er solle seinen Wahlkampf einstellen, sonst werde man ihn abstechen. Die tätliche und verbale Aggression gegen Politiker ergibt ein brutales Muster, dessen Nährboden einige auch im Bundestag sehen.

Ja, immer abwechselnd Verrohung der Sprache, Nährboden und rechtsextremes Gedankengut, und auch wirklich alle Leitmedien drucken diesen immer gleichen Sums ab. Da stellt sich auf die Dauer die Frage, ob diese Masche überhaupt jemanden noch juckt und überhaupt Einfluss auf ein Wahlergebnis hat oder vielleicht sogar den Gegenteiligen Effekt hat.

Laut Statistik ist fast genau die Hälfte politisch gar nicht oder nur wenig interessiert. Der Rest sieht sich sehr interessiert oder sogar als Experte auf diesem Gebiet, der anderen Ratschläge geben kann. Setzt man dies ins Verhältnis zu den Verkaufts- und Klickzahlen der Printmedien der angeblichen Leitmedien wie SPIEGEL, ZEIT, focus usw., dann scheint die starke Abnahme zu zeigen, dass immer mehr ihr „Expertenwissen“ nicht mehr von denen beziehen, sondern aus anderen Quellen. Ich erwarte noch eine „asymtotische“ Annäherung an eine feste Leserzahl, die gar nicht wahrhaben will, dass es jenseits dieser Einheitsmeinung und deren Scheinrealität noch etwas anderes gibt. Dem ist aber nicht so. Es geht in der Summe immer nach unten, auch wenn es kurze Erholungen gibt, wenn sich mal eine Ausgabe besser verkauft. Die Zahl der Abonementen sinkt zwar langsamer als die Verkaufszahlen, was aber nur heißt, dass es weitgehend einen festen Kern an Lesern gibt. Schaut man sich die ÖR-Zwangsmedien an, dann protzen sie zwar immer, dass die tagesschau täglich 10 Millionen Zuseher hat, doch das sind keine Einzelpersonen, denn die Kontrollgeräte stehen in Haushalten die dem Bundesdurchschnitt entsprechen. Kommt ein Zuschauer in der Familie dazu, drückt er auf einen Knopf, damit er gezählt wird. Hört man sich um und weiß dazu, dass das Elternhaus auch wesentlich das Wahlverhalten bestimmt -bei Grünen zu 100%- dann besteht auch Einigkeit darüber, ob man sich diesen Blödsinn noch antut. Ich halte es bei der der Art der einseitigen Berichterstattung für sehr unwahrscheinlich, dass plötzlich einer sagt, toll, gar nicht gewusst, dass ARDZDF so ausgewogene, objektive Nachrichten bringen. Die meisten dürfte diese Dauerschleife von Morddrohungen von Rechts inzwischen ziemlich auf den Senkel gehen. Das ist so durchschaubar, die Bestürzung so heuchlerisch, dass es wohl nur noch Hartgesottene ertragen oder solche, denen auch Dschungelcamp-Niveau genügt, Hauptsache die Kiste läuft.

Ich habe mich ja schon in einem früheren Artikel mit einer solchen Mail befasst und warum das Blödsinn sein muss und eher eine Nachricht von Freunden ist. Es geht jetzt eher darum, mal zu überlegen, warum man solche „Morddrohungen“ immer wieder zum AfD-Bashing nutzt bist dahin, dass man das Ganze zu rechtsextremen Netzwerken aufbläst, obwohl dies inzwischen den gegenteiligen Effekt haben dürfte. Manche AfD-Politiker haben sicher eine Vorgeschichte, die sich objektiv ausschlachten ließe, um Wähler von der AfD wegzutreiben. Mühsam nährt sich das Eichhörnchen, doch wer jede falsche Wortwahl zur drohenden Machtergreifung aufbläst und andere Aussagen passend verzerrt, wie „Denkmal der Schande“, dem nimmt man dann irgendwann auch nicht mehr ab, wenn wirklich mal ein AfD-Politiker Dreck am Stecken hat. Dabei muss man feststellen, dass die Stammwähler gar nicht damit rechnen, dass in der AfD lauter Heilige Dienst tun, aber zumindest haben sie Redner mit Sachverstand, die sich im Bundestag nicht blamieren. Warum wohl hat man sie in den letzten Jahren kein einziges Mal „inhaltlich entlarvt“ oder widerlegt, sondern sich immer darüber erregt, wenn sie den anderen Abgeordneten brühwarm die Missstände unter die Nase reiben. Man sehe sich nur die Antwort auf die Frage an, welche Stadt die Bundesregierung als Hauptstadt Israels sieht. Zum Fremdschämen wie man sich herauswindet und der AfD sofort wieder Antisemitismus vorwirft. Man spricht von einem Eklat im Bundestag, den man aber fälschlicherweise Bystron anhängt. Das ist fern jeder Logik. Nimmt man den Umstand, dass auch Höcke und von Storch Morddrohungen bekommen, so meine ich, dass es sich bei den echten eben um Einzelpersonen handelt, die sich charakterlich ziemlich ähnlich sind, egal gegen welche Partei sich der Zorn richtet. Solche wie diese von Mike Mohring hat aber eine andere Quelle und die, die dahinterstecken, dürften charakterlich ähnlich gestrickt sein. Es sind einfach Linksideologen, die es nicht ertragen können, dass sich keine gewalttätige rechte Szene im Umkreis der AfD bildet, sondern diese immer noch aus dem immerwährenden Bodensatz im Umkreis der NPD kommt. So ist jede Meldung recht, die wenigstens ein Gewaltandrohung enthält. Die ANTIKA greift ja permanent Wohnhäuser, Fahrzeuge und die Politiker selbst an, zuletzt ging ein LKW mit Wahlkampfequipment in Flammen auf und es kommt einfach nicht die erwünschte Gegenreaktion. Was nicht verwundert, den schließlich sind die meisten ehemalige SPD- und CDU-Wähler, die ein Alter haben, wo man nicht mehr marodierend durch die Straßen zieht.

Bei den Links-Ideologen muss Gewalt einfach zu Gegengewalt führen und Gewalt geht immer von rechts aus. Die Realität sieht aber einfach anders aus. Deshalb tauchte vielleicht gerade nach der Zerstörung des AfD-Fahrzeugs diese Morddrohung auf, die einfach zu dilettantisch und unglaubwürdig ist. Ich denke, es konnte einfach einer die kognitive Dissonanz nicht mehr ertragen, die die eigenen linken Frontkämpfer und ihre medialen Sprachrohre ausgesetzt sein könnten. Schnell eine Morddrohung an einen Politiker geschickt. Man unterstellt den Rechten einfach, sie würden auch ohne Ankündigung morden, so ist so eine Mail nur eine lässliche Sünde, genauso, dass es die linken Journalistenhetzer aufblasen, wohlwissend, dass allein die Machart auf einen Fake hindeutet. Egal, denn für sie sind geheime rechte Netzwerke auch ohne Beleg Realität und mit so einer Mail, kann man sie dem Zuseher immer wieder mal vor Augen führen. Für die gute Sache heiligt der Zweck die Mittel. Wegsehen, um die Ungereimtheiten in der Mail nicht zu sehen; nur die lässliche Sünde eines Journalisten.

Beide Gruppen spielen sich die Bälle zu, halten die Spannung hoch, in der Hoffnung, dass endlich der bewaffnete, rechte Mob durch die Straßen zieht, damit sie sagen können, sie hätten es immer schon gewusst. Könnte sein, dass auch der Verfassungsschutz mal etwas nachhilft für die passenden Bilder.

Die Erfahrung zeigt, dass es wirkliche, längerfristige Wählerverschiebungen erst gibt, wenn die Bürger die Folgen einer Politik am eigenen Leibe spüren. In den anderen Fällen läuft sich die Propaganda irgendwann tot oder die Bürger haben eben gewisse Vorerfahrung mit Propaganda (siehe Ostdeutschland), sodass sie nicht fruchtet.

Auf Dauer werden solche Morddrohungen eine Episode bleiben, die völlig belanglos ist zu dem, was uns in den nächsten Jahren erwartet. Den Klimafake aufzublasen, die Bürger mit Zensurgesetzen und dem Aufruf zur sozialen Ächtung von Nicht-Linken und das Schönreden der Migrationsfolgen sind die Dinge bei denen Medien und Linksextremisten geholfen haben, Industrie und Rechtsstaat zu zerstören. Solche Mails dienen nur dazu, ein Feindbild am Leben zu erhalten, um vom eigenen Versagen und dem der Regierung abzulenken und eine Scheinrealität vom besten Deutschland aller Zeiten aufrecht zu erhalten.

Ewig droht der Mord. Das ist inzwischen so durchsichtig und plump, dass sie die Bürger nicht von der AfD wegtreiben, sondern eher dafür sorgen, dass Medien und Politik immer stärker an Glaubwürdigkeit verlieren, je öfter sie dieses Spiel wiederholen.

 

 

7 Gedanken zu “Und ewig droht der Mord.

  1. Wo ich gerade Özdemir lese…Es ist auch interessant, dass Jam Champ grundsätzlich falsch ausgesprochen wird. Die Erlauchten aus Medien und Politik, die ja so offen und aufgeschlossen und kulturell interessiert sind, sind sich alle zu schade, mal nachzufragen, wie der Kerl heißt. Da wird jahrzehntelang ötzdemirrrt, während man Konservativen vorhält, nicht genug Kontakt zu Moslems zu suchen.

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  2. Schaue seit zwanzig Jahren kein TV, habe noch ein Radio in der Küche, daß ich mir aber nicht mehr als 10 Minuten antun kann. SZ habe ich auch vor fünfzehn Jahren gekündigt-Verfüge über eine Weltklasse Musiksammlung, Bücher aus der Zentralbibliothek , 1,5 Millionen Titel. ,Na ja, das Ding mit Heiko 5 Millimeter Projektil im Briéfkasten,der Mann genießt Personenschutz. Die Schmierereien von falsch angeordneten Hakenkreuzen,sehr beliebt, die Schändung von jüdischen Friedhöfen. Ich weiß gar nicht, warum alle so hysterisch mit rechts, argumentieren, eine saubere, korrekte, ausgewogene Politik, würde jeder Argumentationsweise von extrem links, bis extrem rechts, den Boden entziehen.Nur, wenn man nicht willens, oder nicht in der Lage, eventuell ferngsteuert agiert, muß man wohl notgedrungen, auf solche Schimären zurückgreifen. Um es hart zu sagen, unsere momentane Politik, ist keine fünfzig Pfennig wert. Wo soll das bitte enden?…………………………………………………………………………………………Gruß aus Flensburg.

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