Antisemiten klagen über Antisemitismus.

In einem Artikel heißt es:

Wie der tag24 berichtet, wurde das Verfahren nach einer antisemitischen Attacke gegen den Rabbiner Yehuda Teichtal eingestellt. Der jüdische Geistliche war im Juli dieses Jahres nach einem Gottesdienst in der Synagoge in Begleitung eines seiner Kinder von Männern auf Arabisch beschimpft und bespuckt worden. Eine von vielen vor allem muslimischen antisemitischen Attacken, die in Berlin im Sommer für Schlagzeilen sorgten. Damals sagte Teichmann laut tag 24: „Wir müssen leider feststellen, dass die Aggressionen gegen Juden sowohl auf den Schulhöfen als auch auf den Straßen Berlins ein Eigenleben entwickelt haben“.

(…) Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft teilte mit, die Verantwortlichen hätten nicht zweifelsfrei festgestellt werden konnten. Man habe umfangreiche Ermittlungen durchgeführt. Handys ausgewertet und Zeugenvernehmungen durchgeführt. Angesichts der kürzlichen Panne beim syrischen Messerangreifer auf die Berliner Synagoge, der nicht einmal in U-Haft kam, weil kein Haftgrund vorlag (BILD), klingen solche Sätze wenig glaubhaft. Auch der Rabbiner lässt zwischen den Zeilen durchblicken, dass er mit dem „Ermittlungsergebnis“ alles andere als glücklich ist. Tag 24:

„Teichtal sagte, er habe Respekt vor der Gesetzeslage, sei aber mit der Entscheidung nicht glücklich. Hätte man hier erfolgreich ermittelt, wäre das eine Botschaft an andere Täter gewesen, so der Rabbiner.“

Ja, das Mitleid hält sich bei mir inzwischen in Grenzen und mit diesem Urteil sehen die gewöhnlichen Juden, dass sie in Deutschland inzwischen bestens integriert sind. Dabei gibt es noch den feinen Unterschied, dass es sogar medial noch jemanden juckt, wenn sie beleidigt, bespuckt, bedroht oder angegriffen werden. Sie befinden sich damit noch auf der Stufe wertvolleren Lebens in Deutschland, was aber nicht so bleiben dürfte, schließlich sind nach den Worten von Aiman Mazyek die Moslems die neuen Juden in diesem Land. Diejenigen, die in Deutschland die meisten Übergriffe durch eine andere Ethnie oder Religion zu beklagen haben, die weißen, deutschen Durchschnittsbürger, sind schon froh, wenn ein Täter wegen eines Tötungsdeliktes überhaupt verurteilt wird. Nachdem ja die Hälfte der Deutschen angeblich latent rechtsextrem ist, ist ja die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es die Richtigen trifft. Laut Statistik sind sie ja auch für 90% der Straftaten gegenüber Juden verantwortlich.

Das klingt zynisch, doch wenn man täglich in Dauerschleife als kollektives Tätervolk dargestellt wird, sobald man als Deutscher sein eigenes Land liebt, und sich anhören muss, dass man für alle Straftaten gegenüber Juden, bei denen kein Täter ermittelt wird, vorverurteilt in die Statistik eingeht, dann kann man kein Mitleid einfordern, wenn die direkten Übergriffe nach Aussagen der Juden selbst fast ausschließlich aus dem moslemischen Milieu kommen und der Zentralrat wissentlich lieber den Statistiken vertraut.

Nach der Ermordung zweier Menschen und dem Versuch mit Waffengewalt in eine Synagoge einzudringen, standen natürlich auch wieder der Zentralrat der Juden Schuster und Charlotte Knobloch auf der Matte und stellten eine neue Dimension des Rechtsradikalismus fest. Ich halte das für verlogen wie die Klimaforscher, die immer heißere Tage prognostizieren, in dem sie genau wissen, dass der wirklich heiße Tag jeden Sommer kommt, und dann ihre Theorie bestätigt sehen. Es hieß nämlich bereits am 19.09.2018, 15.03.2017, 28.06.2016, 22.08.2015, 21.03.2014, 15.02.2013, 24.03.2012, 15.03.2011 und am 07.04.2010, dass der Rechtsextremismus eine neue Dimension erreicht hätte und es war abzusehen, dass irgendwann ein rechtsextremistischer Wirrkopf herumballert. Mich wundert bei dem ganzen Gerede über die Bedrohung durch rechte Gewalt, dass es so lange gedauert hat. Den Ali Somboly aus München zähle ich aus gutem Grund nicht dazu. Ich muss mich ebenfalls echt wundern, dass ich in den jüdischen Online-Zeitungen bisher keine Kritik an Schuster und Knobloch gelesen habe, weil sie öffentlich nie zugeben, dass die Juden in Deutschland und dem restlichen Europa in erster Linie vom Islam bedroht sind und erst die Politik Merkels und das Feiern der Willkommenskultur durch die Medien den Grundstein dazu gelegt haben. Interessant finde ich dazu die Aussage von Knobloch in der SZ, weil es Schmierereien an Synagogen, Beleidigungen gibt und Drohmails gegenüber ihr selbst.

Wie schätzen Sie die zunehmenden Gewalttaten, Farbanschläge oder Hassbriefe gegen jüdische Bürger und Einrichtungen ein?

Ich rufe die Verantwortlichen in Politik und Behörden auf, diese Dinge nicht mit Sonntagsreden abzutun, sondern zu handeln. Es geht nicht, dass in einer Demokratie solche Dinge passieren, ohne dass die Täter belangt werden. Ich bekomme laufend Drohbriefe und wenn ich das zur Anzeige bringe, kommt ein Schreiben zurück, dass die Ermittlungen eingestellt werden. Ich habe beschlossen, diese ganzen wirklich scheußlichen Nachrichten nicht mehr anzuzeigen. Es hat gar keinen Sinn. Ich kann auch nicht verstehen, dass es hier Rechtsextreme und andere Menschen gibt, die Waffen benutzen können, ohne dafür eine Erlaubnis zu haben.(…)

Ja, Frau Knobloch, es gibt nach ihren Worten Rechtsextreme und andere Menschen, die ohne Erlaubnis bewaffnet sind. Die anderen Menschen kann man jetzt natürlich nicht beim Namen nennen, denn würden Sie es, dann wäre für manche einiges zu erklären. Sie lassen sich von einer Regierung einladen, wo sie ihr Leid über den Antisemitismus in Deutschland beklagen können, durch deren Entscheidung, Millionen an moslemischen Orientalen ins Land zu lassen, der Antisemitismus aber erst so richtig Fahrt aufgenommen hat. Israel hat ja sogar eine Mauer gebaut, um gerade das zu verhindern. Vielleicht wollten sie nicht taktlos sein und diese moralische Großtat nicht als eigentliche Ursache des zunehmenden Antisemitismus benennen, doch selbst dürften sie die Definition von Antisemitismus am besten kennen und da wundert es mich, dass sie sich gerade von denen einladen lassen. Natürlich geben sie sich als Fürsprecher der Juden aus, doch, wenn es um Israel geht, dann erfüllen sie oder deren besten Freunde die Kennzeichen wahrer Antisemiten. Laut einer Seite auf tagesschau.de gehören dazu drei Punkte:

Das erste D steht für Dämonisierung. Das sind zum Beispiel Vergleiche von Israel mit Nazi-Deutschland, palästinensischen Flüchtlingslagern mit dem NS-Vernichtungslager Auschwitz oder Gaza mit dem Warschauer Ghetto. Damit soll Israel als Inbegriff des Bösen dargestellt werden.

Das zweite D: doppelte Standards – die liegen vor, wenn ausschließlich die Politik Israels kritisiert wird, aber Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern wie zum Beispiel China, Iran und Russland ignoriert werden.

Und das Dritte D: Delegitimierung – danach ist eine Kritik antisemitisch, wenn Israel das Existenzrecht abgesprochen wird. Dabei wird Israelis auch nicht zugestanden, sich zu verteidigen und geschützt in einem eigenen Staat zu leben.

Ausgerechnet die deutsche Regierung hat hohen Bekanntheitsgrad bei der UN erreicht und viele Freunde unter den dortigen Antisemiten gefunden, weil sie den Resolutionen gegen Israel wegen Menschenrechtsverletzungen entweder zustimmt bzw. sich enthält und beste Beziehungen zu Judenhassern im Iran und Saudi-Arabien unterhält. Dass diese Länder und die Hamas das Existenzrecht Israels bestreiten und man fleißig EU-Gelder für Schulbücher spendet, damit der Antisemitismus schon unter den Jüngsten verbreitet wird, scheint eine Frau Knobloch nicht zu stören. Der damalige Außenminister Steinmeier hält die Hamas für regierungsfähig und stört sich nicht daran, dass die Hamas Gaza als Wahrschauer Ghetto bezeichnet hat. Sein Kollege Gabriel biederte sich sogar noch mehr bei den Antisemiten an:

Noch nie, und das ist vor allem Gabriel zu verdanken, waren unsere Beziehungen zur radikalislamischen Hamas besser als heute. Gabriel hat Israel nicht nur einmal als Apartheidsstaat bezeichnet, vor Jahren nach einer Hebron-Reise. Sondern auch ein zweites Mal, als er in Berlin muslimische Vertreter traf. Er traf sie übrigens, und das ist jene feine Ironie, zu der nur Sigmar Gabriel fähig ist, in den Räumen der KiGa, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Die Hamas twitterte sogleich ein Bild des deutschen Außenministers und zitierte seinen Satz von der Apartheid.

Ja, echte Judenfreunde unsere Volksvertreter. Und, wenn sie dann zusammen mit den jüdischen Sprachrohren des Zentralrates auf der einzigen Partei herumhacken, die diese Missstände anprangert und in Israel als angeblich Rechtsextreme lieber gesehen werden, als die offiziellen deutschen Vertreter, dann ist das für den Normalbürger auch völlig glaubwürdig.

Nun können sich die gewöhnlichen Juden in Deutschland, die nicht erwarten, dass sich die Deutschen pausenlos aus Schuldgefühlen vor ihnen niederwerfen und hier nur ein ungestörtes, sicheres Leben haben wollen, bei Politik und Zentralrat bedanken, dass durch deren Heuchelei vielen das Schicksal der Juden in Deutschland irgendwann egal ist. Wer auf die Lage der Juden in Frankreich hinweist, die durch Moslems immer mehr bedroht ist, und vor ähnlichen Zuständen warnt, wenn man noch mehr Antisemiten ins Land holt, der gilt – als rechtsradikal und islamophob. Danke auch dafür. Nein, ich muss nicht alles verstehen und es geht mich auch nichts an, durch wen sich die Juden in Deutschland vertreten lassen.

Seit einiger Zeit gibt es eine Gruppe mit dem Namen Juden in der AfD. Der Zentralrat hat dagegen eine gemeinsame Erklärung gegen die AfD herausgegeben; es reicht, sie zu überfliegen. Man kann da als Deutscher, denen das eigene Schicksal und das Schicksal der Juden in Deutschland nicht egal ist, dem Zentralrat nur erwidern: Ich wünsch dann mal viel Spaß in den nächsten Jahren, wenn die moslemische Einwanderung hier so richtig durchschlägt. Im Gegensatz zu Israel scheint es unserer Regierung nämlich ziemlich egal zu sein, ob sich unter denen Antisemiten oder islamische Terroristen befinden.

Juden, die diese Gefahr erkennen, sollten es sich sparen bei offiziellen Vertretern der Konsensparteien oder den jüdischen Verbänden um besonderen Schutz nachzufragen. Wenn es darauf ankommt, dann ist ihnen mehr geholfen sich Seit an Seit mit den Deutschen und mit denen zu stellen, denen Deutschland, deutsche Kultur, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht egal sind und hier weder Scharia, noch Sozialismus wollen. Bei denen wird auch keiner nachfragen, ob man Jude ist, denn das spielt für dieses gemeinsame Ziel, dies alles zu retten, nun wirklich keine Rolle.

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PS: Ich mach mal zwei Tage Urlaub. Nächsten Artikel gibt´s dann am Samstag 2.11.

 

7 Gedanken zu “Antisemiten klagen über Antisemitismus.

  1. Der Durchschnittsdeutsche ist in der Regel nicht antisemitisch. Den elitären Gutmenschen stell ich aber auch keinen Persilschein aus. Der Durchschnittsjude ist nicht durchgeknallt. Der World Jewish Congress, der gerade Angela Merkel ausgezeichnet hat, ist es aber sehr wohl.

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    1. Dann gehe ich davon aus, dass der Zentralrat in Deutschland in etwa so viele Juden vertritt, wie Mazyek mit seinem Miniverein Moslems. Dafür nehmen sie sich dann beide aber ziemlich wichtig.

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    2. Im Grunde könnten sie alle fusionieren, schließlich ist deren Inhalt immer gegen irgendwas zu kämpfen: Gegen Nazis, gegen Antisemitismus, gegen Ungläubige oder gegen den Klimawandel und wer nicht mitmacht, der wird ausgestoßen. Da haben die Scientologen mit ihrem Versprechen der Selbstoptimierung geradezu ein Alleinstellungsmerkmal.

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  2. Vorab, schöne Tage. Wenn Deutsche ,als Köterrasse durchgehen, ist eh schon zuviel, zu arg schief gelaufen. Only bad News are good News. Mit den ganzen Verbänden, hier in Deutschland,, ich würde sie alle rausschmeißen. Als Karl Lagerfeld seinen Ausspruch, sinngemäß, ein Land mit dieser Vergangenheit, kann nicht Millionen Todfeeinde der Juden ohne Papiere ins Land lassen, drehte der Mob wieder am Rad. Die Leute unterscheiden nicht zwischen Juden, Semiten, Zionisten, Kharsaren, Orthodoxen, Ultra Ortho,doxen, die wirklich echten Juden, erkennen selbst Israel nicht an , solange der Messias nicht erschienen ist. So wie Nebelteppich Merz, gestern wieder ne dicke Lippe geschwungen hat, eiern die doch alle hier rum. Jetzt, wo Merkel angeschossen scheint ,kommt die Andenfraktion um die Ecke, was soll das bringen? 14 Jahre die Schnauze gehalten, und jetzt den dicken Max makieren .Höchst unglaubwürdig…………….Gruß aus Flensburg

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